XrPDF — der XRechnungsdrucker für jedes Altsystem
Einrichtung 600 € · ab 49 € im Monat · Windows 10 oder neuer
Kurz gesagt: XrPDF von XRechnung PRO ist ein virtueller Windows-Druckertreiber, der aus einer gedruckten Rechnung automatisch ein PDF und eine geprüfte XRechnung erzeugt. Weil der Druckvorgang als Schnittstelle genutzt wird, funktioniert das mit jeder Software, die drucken kann — ohne Datenexport, ohne Programmierung und ohne Änderung am bestehenden System.
Passend für
Betriebe, deren Warenwirtschaft, Handwerker- oder Branchensoftware keine XRechnung erzeugt und die diese Software behalten wollen.
Nicht passend für
Wer bereits eine Software einsetzt, die XRechnungen normgerecht ausgibt.
Das Problem, für das XrPDF gebaut wurde
Am Willen scheitert es selten. An der Software fast immer.
Die Warenwirtschaft ist zwölf Jahre alt und läuft zuverlässig. Die Handwerkersoftware kennt jeden Sonderfall des Betriebs, auch die drei, an die sonst niemand denkt. Und die Access-Datenbank hat ein früherer Mitarbeiter gebaut — sie tut seit Jahren genau das, was sie soll, nur dass ihn niemand mehr fragen kann, wie sie es tut.
Keines dieser Systeme erzeugt eine XRechnung. Keines wird es je tun.
Der übliche Vorschlag lautet dann: Systemwechsel. Teuer, monatelang, und am Ende werfen Sie Abläufe weg, die funktioniert haben.
XrPDF geht den anderen Weg. Es nutzt die einzige Schnittstelle, die jede dieser Programme hat: den Drucker.
Wie es funktioniert
Sie drucken die Rechnung aus Ihrem System, wählen aber nicht den Papierdrucker, sondern „XrPDF“. Was dann passiert:
- Auslesen. Aus dem Druckdatenstrom werden Rechnungsnummer, Datum, Käufer, Positionen, Einzelpreise, Steuersätze und Summen gelesen.
- Rechnen. Die Summe der Positionen wird gegen den Nettobetrag geprüft, Netto plus Steuer gegen den Bruttobetrag. Diese Rechnung ist die eigentliche Qualitätssicherung — sie kann nicht durch Zufall aufgehen.
- Vorlegen. Was sicher erkannt wurde, erscheint grün. Was unsicher ist, gelb. Was fehlt und verpflichtend ist, rot. Erst wenn kein rotes Feld übrig ist, lässt sich die XRechnung erzeugen.
- Ausgeben. Es entstehen das PDF und die geprüfte XRechnung, auf Wunsch als ZUGFeRD-PDF in einer Datei.
Die drei Regeln, die nicht verhandelbar sind
Bei einem Werkzeug, das Rechnungen erzeugt, entscheidet nicht der Funktionsumfang über die Brauchbarkeit, sondern das Verhalten im Zweifelsfall.
Keine ungültige XRechnung. Wenn die Datei die Prüfung gegen den Standard nicht besteht, wird sie nicht ausgegeben. Es gibt keinen Schalter, um das zu übergehen. Eine ungültige Rechnung, die beim Empfänger abgelehnt wird, kostet mehr Zeit als ein Prüffenster.
Keine Rechnung aus einem Angebot. Angebote, Aufmaße, Lieferscheine und Mahnungen werden erkannt und übergangen. Ein Angebot, das im Buchhaltungssystem des Kunden als Rechnung auftaucht, ist ein Schaden, den niemand schnell reparieren kann.
Kein stilles Raten. Erkennt das Programm einen Betrag nicht sicher, fragt es nach, statt zu schätzen. Das ist gelegentlich unbequem und deshalb richtig.
Was XrPDF nicht ist
- Kein Rechnungsprogramm. Sie schreiben die Rechnung weiter in Ihrem System.
- Keine Buchhaltung. Es entstehen Dateien, keine Buchungen.
- Kein Ersatz für Aufbewahrung. Die erzeugte XML-Datei müssen Sie acht Jahre archivieren.
- Nicht für macOS. Der Treiber ist eine Windows-Komponente.
Was ein Beleg ist
Die Stufen zählen Belege, nicht Rechnungen — und das hat einen technischen Grund, den wir lieber offen erklären als im Kleingedruckten verstecken.
XrPDF liest Ihre gedruckte Rechnung mit einem Sprachmodell aus. Dessen Aufwand hängt nicht daran, wie viele Rechnungen Sie drucken, sondern daran, wie lang sie sind. Eine einseitige Rechnung über drei Positionen ist schnell gelesen; eine zwölfseitige Bauabrechnung mit achtzig Positionen ist ein Vielfaches an Arbeit.
Deshalb gilt:
Eine Rechnung bis zwei Seiten zählt als ein Beleg. Je weitere angefangene zwei Seiten zählt ein weiterer Beleg.
Ein Beispiel: Eine Rechnung über fünf Seiten zählt als drei Belege. Wer im Monat 100 einseitige Rechnungen schreibt, bleibt in der Basisstufe; wer 100 fünfseitige Rechnungen schreibt, braucht Plus.
Das ist dieselbe Logik wie bei einem Kopierer — Sie zahlen für Seiten, nicht für Vorgänge. Und es hat für Sie einen Vorteil gegenüber einem Pauschalpreis: Wer kurze Rechnungen schreibt, zahlt nicht für die langen der anderen mit.
Über die Inklusivmenge hinaus kostet jeder weitere Beleg 0,49 €. Es gibt keine Sperre — Ihre Rechnungen laufen weiter, Sie sehen die Mehrmenge auf der nächsten Rechnung.
Keine Arbeitsplatzlizenzen
Sie erhalten eine Lizenz für Ihren Betrieb und installieren XrPDF auf so vielen Rechnern, wie Sie möchten. Ob drei Kollegen drucken oder dreißig, ändert am Preis nichts.
Das ist keine Großzügigkeit, sondern die ehrliche Abbildung unserer Kosten: Aufwand entsteht bei uns durch den Beleg, nicht durch den Rechner. Eine Arbeitsplatzlizenz würde Sie zwingen nachzuhalten, wer das Programm installiert hat — und genau diese Art Verwaltung soll Ihnen XrPDF ersparen.
Gezählt werden ausschließlich die Belege, und zwar über Ihre Lizenz. Ihre Buchhaltung braucht dafür nichts zu tun.
Pilotphase
XrPDF läuft derzeit mit ausgewählten Betrieben im Echtbetrieb. Das hat einen sachlichen Grund: Jede Software druckt anders. Ob eine Rechnung sauber erkannt wird, entscheidet sich am konkreten Ausgangsformat — und das lässt sich nicht am Schreibtisch klären, sondern nur an echten Rechnungen aus echten Systemen.
Deshalb wächst der Kreis in Runden, nicht auf einmal. Ein Termin für den offenen Verkauf steht erst fest, wenn die verbreiteten Handwerker- und Warenwirtschaftssysteme zuverlässig abgedeckt sind.
Schreiben Sie uns, welche Software Sie einsetzen. Steht Ihr System bereits auf der Liste, bekommen Sie die Testfassung; steht es noch nicht darauf, rückt es durch Ihre Meldung nach vorn.
Wenn Sie jetzt eine Lösung brauchen, führen zwei Wege schneller zum Ziel: die Excel-Rechnungsvorlage PRO, wenn Sie überschaubar viele Rechnungen schreiben, oder eine individuelle Anbindung an Ihr bestehendes System.
Preise
Einrichtung
600 € einmalig, zzgl. USt
einmalig je Betrieb
- Druckertreiber einrichten und mit Ihrer Software verbinden
- Firmenstammdaten, Steuersätze und Bankverbindung hinterlegen
- Erkennung an Ihren echten Rechnungen prüfen und nachjustieren
- Erste Rechnungen gemeinsam durchgehen
- Jeder weitere Mandant wird einzeln eingerichtet
- Wird Ihre Software noch nicht unterstützt: Angebot nach Aufwand
Basis
49 € im Monat, zzgl. USt
100 Belege im Monat
- Auf beliebig vielen Rechnern im Betrieb installierbar
- PDF und geprüfte XRechnung aus jedem Druck
- ZUGFeRD-Ausgabe auf Wunsch
- Rechenprüfung und Validierung vor der Ausgabe
- Jeder weitere Beleg 0,49 €
Standard
79 € im Monat, zzgl. USt
250 Belege im Monat
- Voller Funktionsumfang wie Basis
- Ordnerüberwachung für den Stapelbetrieb
- Jeder weitere Beleg 0,49 €
Plus
149 € im Monat, zzgl. USt
600 Belege im Monat
- Voller Funktionsumfang wie Standard
- Mehrere Mandanten in einer Installation
- Jeder weitere Beleg 0,49 €
Betrieb
299 € im Monat, zzgl. USt
1.500 Belege im Monat
- Voller Funktionsumfang wie Plus
- Vorrangige Bearbeitung bei Störungen
- Fester Ansprechpartner
- Jeder weitere Beleg 0,49 €
Eigener Schlüssel
auf Anfrage
nach Vereinbarung
- Für Betriebe mit sehr hohem Rechnungsaufkommen
- Sie hinterlegen einen eigenen Zugang zum Sprachmodell
- Keine Mengengrenze, da Sie die Verarbeitung selbst tragen
- Reine Softwaregebühr statt Belegpreis
Alle Preise zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Rechnung selbstverständlich als XRechnung.
Häufige Fragen
Wie komme ich in die Pilotphase?
Schreiben Sie uns, welche Software Sie einsetzen und wie viele Rechnungen im Monat darüber laufen. Wir nehmen Betriebe in der Reihenfolge auf, in der wir ihre Systeme abgedeckt haben — jedes Ausgangsformat will einzeln geprüft sein, deshalb ist die Zahl der Plätze je Runde begrenzt. Sie erhalten die Testfassung, wir erhalten Ihre Rückmeldung. Werbung versenden wir nicht.
Woher weiß das Programm, was auf der Rechnung steht?
Aus dem Druckdatenstrom werden die Rechnungsangaben ausgelesen — Rechnungsnummer, Datum, Käufer, Positionen, Beträge, Steuersätze. Anschließend wird gerechnet: Ergibt die Summe der Positionen den Nettobetrag, und ergibt Netto plus Steuer den Bruttobetrag? Nur wenn die Mathematik aufgeht, gilt die Erkennung als gesichert. Alles Unklare erscheint im Prüffenster.
Muss ich jede Rechnung bestätigen?
Am Anfang ja, später nicht mehr. Beim ersten Mal für einen Kunden bestätigen Sie die erkannten Daten und speichern den Kunden mit Leitweg-ID und USt-IdNr. Bei den folgenden Rechnungen an denselben Kunden entfällt das Prüffenster, sofern die Erkennung sicher ist.
Was passiert mit Angeboten und Lieferscheinen?
Sie werden erkannt und nicht in eine XRechnung umgewandelt. Ein Angebot, das versehentlich als Rechnung im Buchhaltungssystem des Kunden landet, wäre ein ernstes Problem — deshalb ist diese Unterscheidung fest eingebaut und nicht abschaltbar.
Wer haftet, wenn ein Betrag falsch erkannt wird?
Für den Inhalt einer Rechnung haftet immer der Rechnungssteller, also Sie. Genau deshalb gibt es das Prüffenster und die Rechenprüfung: Eine Rechnung, deren Summen nicht aufgehen, wird nicht ausgegeben, sondern zur Prüfung vorgelegt. Prüfen Sie die ersten Rechnungen bewusst, bevor Sie den Autopilot für einen Kunden aktivieren.
Ist das nicht dasselbe wie ein PDF-Drucker?
Nein. Ein PDF-Drucker erzeugt ein Bild Ihrer Rechnung. XrPDF erzeugt zusätzlich strukturierte Daten, also eine echte XRechnung mit benannten Feldern, die die Buchhaltungssoftware des Empfängers einlesen kann. Das PDF ist bei XrPDF nur die Beigabe.